
Die Friedens- und Flüchtlingsbegleitgruppe, die IPPNW- Lokalgruppe Herford (Ärzte zur Verhinderung des Atomkriegs), die Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford (FEGH) und der Verein am Lambach riefen zu einer Mahnwache am 11. März auf, die vor der weiteren Nutzung der Atomkraft warnen soll. Anlass war der 15. Jahrestag der Katastrophe des Atomkraftwerks Fukushima.
An diesem Tag vor 15 Jahren führte ein Erdbeben mit Tsunamiwelle zu einer Havarie mit Kernschmelze in dem großen japanischen Atomkraftwerk. Wochenlang zogen radioaktive Wolken über Japan. Rund 200 000 Menschen musste ihre Heimat verlassen und verloren Haus, Arbeitsplatz und sozialen Kontext. In der gesamten Zeit mussten die havarierten Reaktoren mit Wasser gekühlt werden - dieses radioaktiv verseuchte Wasser leitet Japan seit 2023 verdünnt ins Meer ab, weil die Möglichkeiten, es aufzufangen, erschöpft sind.
Die Teilnehmer warnten vor der weiteren Nutzung der Atomkraft. „Nur eine Energiewende mit Erneuerbaren ist unsere Chance für eine friedliche und gerechte Zukunft.“
