Seit wir im Jahr 2011 unsere Genossenschaft gegründet haben arbeiten wir gemeinsam daran, als Bürgerinnen und Bürger die Energiewende in der Region voranzubringen. Dabei kümmern wir uns sowohl um die Produktion als auch den Vertrieb von Erneuerbaren Energien. Wir haben mittlerweile 15 Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen und privaten Gebäuden sowie zuletzt auf den Deponien Reesberg und Hainkamp realisiert.
Wir sind stehts offen für neue Projekte und neue Menschen, die sich bei uns engagieren möchten - egal ob finanziell oder mit ehrenamtlichem Einsatz. Melden Sie sich gerne (am besten per E-Mail) bei uns.
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Gerade haben wir unsere neueste Photovoltaikanlage, den Bürgersolarpark Hainkamp, eingeweiht. Damit sind wir beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Bürgerhand wieder einen Schritt voran gegangen.
Speicher als erforderlicher Bestandteil der Energiewende – das war das Thema einer Veranstaltung, zu der die Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford eG (FEGH) gemeinsam mit der Volkshochschule, der Stadt Herford und dem Klimatisch eingeladen hatte. In der gut gefüllten Aula der Volkshochschule informierten sich die über 50 Teilnehmenden über Möglichkeiten, mit einem eigenen Batteriespeicher die Versorgung mit Strom zu optimieren. VHS-Leiter Dipl. Ing. Mark Stocksmeyer zeigte sich bei der Begrüßung erfreut, dass trotz Hoeker-Fest und Fußballspiel um den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft so viele Interessierte gekommen waren. Phöbe Schröder vom Klimaschutzmanagement der Stadt Herford stellte deren Service einer kostenlosen energetischen Erstberatung vor und Dipl. Ing. Bernd Ellger vom Klimatisch lud ein, sich in der Pause individuell beraten zu lassen.
Im Vortrag zeigte Dipl. Ing. Uwe Hofer anhand seines eigenen privaten Energiekonzepts, wie auch in einer Mietwohnung die Nutzung Erneuerbarer Energien und eines Speichers möglich ist. Er ging auf die Frage aus dem Publikum ein, wie sich die geplanten Änderungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) auswirken werden. Anhand einer Kalkulation mit drei verschiedenen Szenarien zeigte er, dass sich eine eigene Photovoltaikanlage selbst nach dem neuen EEG finanziell weiterhin lohnen kann und inwieweit der Speicher die betriebswirtschaftliche Bewertung beeinflusst.
Zum Thema bidirektionales Laden ließ Hofer die Teilnehmenden in Kleingruppen im Internet recherchieren. Das Ergebnis: eine Autobatterie als Heimspeicher zu nutzen, ist zwar rechtlich möglich. Technisch sind die Voraussetzungen aber oft noch nicht gegeben: In den Haushalten fehlen meist die dafür erforderlichen modernen Zähler. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Software der für das bidirektionale Laden nötigen Geräte zueinander passt. Uwe Hofer unterschied das Laden der Batterie für den Verbrauch in der Wohnung und das Laden, um bei Überkapazitäten Strom aus dem Netz zu ziehen und zu speichern und diesen in das Stromnetz zurück zu speisen, wenn der Strombedarf wieder steigt. Das stabilisiere das Stromnetz.
Dipl.-Ing. Uwe Hofer, der seit 33 Jahren als Elektro-Ingenieur in unterschiedlichen Bereichen im Einsatz ist, erläuterte gut verständlich die Möglichkeiten der Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien und des „Energy Sharings“, dem Teilen des selbst erzeugten Stroms in der Nachbarschaft. „Die Home-Batteriespeicher machen mehr als die Hälfte der Speicherkapazität in Deutschland aus. Wir brauchen aber auch die Großspeicher, um die angesichts des Klimawandels dringende Transformation der Energieversorgung voranzubringen.“
Zusammengefasst zeigte er auf, wie individuell Verbraucher mit dem Thema Speicherung von Strom und Wärme umgehen können und deshalb standardisierte Lösungen nicht immer der erste Lösungsweg sind.
Ein Großteil der Teilnehmenden war mit dem Themenkomplex durchaus vertraut und brachte praktische und individuelle Erfahrungen mit, was in der Pause zu regem Informationsaustausch untereinander führte.
Barbara Rodi vom Vorstand der Friedensfördernden Energie-Genossenschaft (FEGH ) wies zum Abschluss der Veranstaltung auf die Möglichkeiten hin, sich in der FEGH zu engagieren und den vor Ort von der Bürgerenergiegenossenschaft erzeugten Strom zu beziehen.
Infostand an der Heerser Mühle
Es ist schon eine Tradition geworden. Auch in diesem Jahr waren wir wieder anlässlich des Umwelttages mit einem Infostand an der Heerser Mühle in Bad Salzuflen präsent. Diesmal konnten wir unser neues Banner, mit dem neuen Logo präsentieren. Aber natürlich waren die vielen Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das wichtigste. Wir hatten auch regen Besuch von Mitglieder der FEGH, mit denen man einmal persönlich ins Gespräch kam. Auch das Wetter spielte an diesem Sonntag mit und hat viele Besucher angelockt.
Wir hatten auch noch netten Besuch. Die Mädels vom Working-Act posierten mit unserer BürgerEnergie-Hand.