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Der Klimaschutz in Herford wird konkret

Stadt will Klimaschutzmanager einstellen

Herford (cla). Die Herforder sollen ihren CO2-Ausstoß gegenüber 2012 drastisch senken - bis 2025 um 20 Prozent, bis 2035 um 40 Prozent und bis 2050 um 60 Prozent. Die Stadt plant, zu ihrer Unterstützung einen Klimaschutzmanager einzustellen, der die Maßnahmen kommuniziert, koordiniert und kontrolliert. Für seine Stelle ist eine 65-prozentige Förderung möglich.
Das Klimaschutzkonzept für Herford liegt bereits seit September vor. Im Dezember bekamen es die politischen Gremien auf den Tisch, und am 15. Januar stellte das Energiebüro e & u aus Bielefeld das Konzept den Ratsmitgliedern und der Öffentlichkeit vor.
Das rund 200 Seiten umfassende Papier beinhaltet mehr als 90 Einzelmaßnahmen, die unter anderem im Hinblick auf ihren Aufwand, ihre Kosten und ihr Potenzial zur CO2-Minderung bewertet wurden. Unterteilt sind sie zudem nach geringer, mittlerer und hoher Priorität. Eine Rolle spielte dabei, dass private Haushalte mit 33 Prozent und Industrie und Gewerbe mit 57 Prozent am CO2-Ausstoß beteiligt sind.
Starten könnte der Klimaschutz zunächst mit zwei Teilkonzepten - eines für gewerbliche Unternehmen und eines zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Für sie ist eine bis zu 50-prozentige Förderung möglich.
In einem nächsten Schritt soll das Klimaschutzkonzept nun beschlossen werden, zunächst im Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag, 19. Februar. Danach entscheiden Haupt- und Finanzausschuss sowie der Rat.


© 2015 Neue Westfälische
09 - Herford, Dienstag 10. Februar 2015

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