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Selbstversorger in Sachen Energie

Initiative am Bünder Fußweg und Benterweg


Herford. Anfang Juli wurde das neue Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vom Bundestag verabschiedet. Die Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford eG (FEGH) hatte sich am Diskussionsprozess zum Entwurf beteiligt und gemeinsam mit anderen Energiegenossenschaften einige Änderungen bewirken können. Sie ermöglichen den Bürgern, sich weiterhin an der Energiewende zu beteiligen. Diese Möglichkeiten wurden jedoch stark eingeschränkt. 


Unter anderem durch die ab dem 1. August 2014 stufenweise Einführung der Pflicht zur Direktvermarktung des erzeugten Stroms von Neuanlagen ist das Erzeugen von grünem Strom weniger attraktiv geworden. "Kleine Photovoltaikanlagen bis zu 10 Kilowatt Leistung sind jedoch für Haushalte immer noch rentabel", so  Barbara Rodi von der FEGH. "Sie sind von der Verpflichtung, die EEG-Umlage für selbst verbrauchten Strom zu bezahlen, ausgenommen." 


Das Konzept der FEGH sieht vor, dass sich immer mehr Quartiere und Nachbarschaften selbst mit erneuerbarer Energie versorgen. Das Wie ist Thema einer Veranstaltung am Freitag, 5. September, um 18.30 Uhr im Gebäude Bünder Fußweg 76a. Eingeladen sind alle, die am Bünder Fußweg und Benterweg wohnen. 


Bei der Veranstaltung geben Fachleute Auskunft zu Photovoltaik, Solarthermie, Kraftwärmekopplung und Wärmetauscher. Eigentümer erneuerbarer Energieanlagen aus der Nachbarschaft berichten von ihren Erfahrungen. Auch ein Vertreter der Stromwechsel-Initiative aus Löhne wird anwesend sein.


Weitere Informationen bei der FEGH, Tel.: (0 52 21) 3 34 38 oder per E-Mail an vorstand@ energiegenossenschaft-herford. de.

© 2014 Neue Westfälische
09 - Herford, Donnerstag 04. September 2014

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Um die Energiewende auch in Herford und in ganz OWL umzusetzen, gründete das Herforder Anti-Atom-Bündnis eine Energiegenossenschaft.

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