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19. Infobrief - Herford, den 18.12.14

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch wir halten Rückschau auf das Jahr 2014.
Mit dem neuen EEG zum August hat uns die Regierung einen schweren Brocken hingeworfen. Der Anfang des Jahres gegründete bundesweite Verein Bündnis Bürgerenergie (BBEn) sieht die Entwicklung so:

„Bürgerenergie ist eine der Schlüsselfragen der Energiewende: Die Energiewende ist längst keine Frage mehr des „Ob“, sondern des „Wer und Wann“. ... Das Jahr 2014 zeigt, dass es nun um die Frage geht, wer im Energiemarkt beim Ausbau der Erneuerbare Energie-Anlagen und der Nutzung der dort gewonnenen Energie in Zukunft bestehen soll. Dabei wird aus unserer Überzeugung eine Energiewende, die auf die Kraft der bürgernahen Energieversorgung verzichtet, über kurz oder lang scheitern. Ihr wird die Akzeptanz der Menschen vor Ort fehlen, Investitionen und Innovationen werden ausbleiben. Der Energiewende geht dann die Puste aus und Konzerne werden sich wieder nur noch danach richten, wo sie kurzfristig den größten Gewinn erwarten.“

Wir haben – wie schon berichtet – inzwischen mit Ihrer Unterstützung 5 Fotovoltaik-Anlagen gebaut. Weitere sind angedacht. Auch bei Wasser und Wind ist Bewegung, aber noch nichts konkret fassbar.
Die Klimaschutzkonzepte des Kreises, der Gemeinden und der Stadt Herford wurden mit unserer Mitarbeit erstellt und sind in 2014 verabschiedet worden oder werden in 2015 verabschiedet. Diese stellen die Grundlage für die Energiewende dar und es liegt mit an uns, die Verwirklichung zu realisieren, damit die Konzepte keine Papiertiger bleiben.

Die EU-Komission hat gigantische Subventionen für den Bau von zwei neuen Reaktorblöcken am AKW Hinkley Point in Großbritannien genehmigt – Geld, das an anderer Stelle fehlt. Wer die Klage der österreichischen Regierung dagegen solidarisch begleiten möchte, kann dies unter Opens external link in new windowwww.ews-schoenau.de/kampagne.

Wir wünschen Ihnen eine gemütliche Vorweihnachtszeit, ein schönes Fest und alles Gute zum Neuen Jahr, vor allem viel (Wasser-) Kraft - wie ein Interessierter kürzlich in einer Mail formulierte.
Und herzlichen Dank für Ihr Engagement!  Auch im kommenden Jahr möchten wir mit Ihnen gemeinsam die Energiewende voranbringen.

Mit besten Grüßen

Christoph Arnold          Uwe Hofer            Barbara Rodi

 

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Um die Energiewende auch in Herford und in ganz OWL umzusetzen, gründete das Herforder Anti-Atom-Bündnis eine Energiegenossenschaft.

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