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Unsere Unternehmens-Philosophie

Wir befinden uns in dem Spannungsfeld, in einem Industrieland mit hohem Stromverbrauch zu leben, die Atomkraft abzulehnen und gleichzeitig ökologische und soziale Belange berücksichtigen zu wollen.

Beim Voranbringen der Energiewende im Sinne unserer Satzungspräambel ist die Genossenschaft der Menschenrechtscharta sowie den Grundrechten verpflichtet und wird ihre Aufgaben und Projekte ökologisch und sozial verantwortlich wählen und ausführen.

Das heißt im Konkreten:

1. Auch bei der Produktion, Speicherung und Verteilung von Erneuerbaren Energien gibt es negative Aspekte, die bei unseren Entscheidungen zu berücksichtigen sind. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir mit Kompromissen leben müssen und werden immer verantwortlich abwägen, was die aktuell beste Lösung ist. Wir zeigen Wege auf, wie die Erneuerbaren Energien umwelt- und sozialverträglich ausgebaut werden können. Gemeinsam werden wir kreative Lösungen für diese gesellschaftlichen Herausforderungen finden.

2. Unser Anspruch ist es, unser Vorgehen und unsere Projekte nachvollziehbar und transparent zu gestalten. – Bei der Umsetzung unserer Projekte wollen wir geeigneten lokalen Anbietern den Vorrang geben, um damit die regionale Wirtschaft und das örtliche Handwerk zu stärken. Dabei ist uns auch die Einhaltung von sozialen Standards und Tariftreue durch die beauftragten Firmen wichtig.

3. Wir haben die GLS-Bank als unsere Geschäftsbank gewählt, da sie mit ihrer sozial-ökologischen Ausrichtung unseren Zielen dient und ihre Beteiligungen nach ethischen Gesichtspunkten bewertet. Sie arbeitet menschlich, zukunftsweisend und ökonomisch effizient, wobei der wirtschaftliche Gewinn eine Folge, aber niemals alleiniger Zweck ihrer Aktivitäten ist.

4. Entsprechend unserem hohen Anspruch als Friedensfördernde Genossenschaft setzen wir uns für soziale Gerechtigkeit, für die Einhaltung der Menschenrechte, für ressourcen-schonendes Produzieren und Konsumieren und für Demokratie in allen Gesellschaftsbe-reichen ein.

Wir möchten Menschen dazu ermutigen, sich aktiv für eine nachhaltige Umgestaltung der Energiepolitik in unserem Land einzusetzen. Für eine Energiepolitik, die sich davon leiten lässt, dass wir alle nur diese eine Erde haben und darauf gemeinsam friedvoll leben möchten.

Wir werden Menschen und Gruppen in unserer Genossenschaft ein Forum bieten, mit uns an der Umsetzung dieser nachhaltigen Energiepolitik zu arbeiten. Dabei möchten wir auch mit denjenigen zusammenarbeiten, die zwar nicht alle unsere Ziele teilen, aber eine Teilstrecke mit uns gehen wollen.

Die Genossenschaft lehnt eine Zusammenarbeit mit Menschen, Organisationen oder Unternehmen ab, die die im ersten Absatz genannten Menschenrechte - aus welchen Gründen auch immer - nicht teilen (z.B. rassistische, fremdenfeindliche, demokratiefeindliche, chauvinistische etc. Ideologie und/oder Praxis).

Die für die Genossenschaft handelnden und sprechenden Personen sind den obigen Grund-sätzen verpflichtet.

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Herford, 10.06.2013 FEGH-Vorstand und -Aufsichtsrat

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Um die Energiewende auch in Herford und in ganz OWL umzusetzen, gründete das Herforder Anti-Atom-Bündnis eine Energiegenossenschaft.

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