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FEGH eG: Generalversammlung Do.3.11.2016 19 Uhr

FEGH eG: Generalversammlung Do.3.11.2016 19 Uhr

Sehr geehrtes Mitglied, sehr geehrte Interessierte!

Hiermit möchten wir Sie recht herzlich zu unserer
Generalversammlung in diesem Jahr einladen.

Im Anhang finden Sie den Text dazu.


Initiates file downloadEinladung PDF

Beschwerde gegen die Subventionen für den AKW-Neubau

Beschwerde gegen die Subventionen für den AKW-Neubau

Kampagne Hinkley Point

Liebe Mitstreitende,
was für eine Welle: Schon über 55.000 Menschen haben sich unserer Beschwerde gegen die Subventionen für den AKW-Neubau angeschlossen. Wir sind selbst begeistert über diese Resonanz - danke für Ihre Unterstützung! Doch in Brüssel tut sich gerade nichts Gutes: Geleakten Dokumenten zufolge plant die EU-Kommission ein millionenschweres Atom-Förderprogramm. Und Großbritannien übt massiven Druck aus, um seine Pläne für Hinkley Point durchzusetzen. Deswegen möchten wir Sie mit dieser E-Mail nicht nur über die Neuigkeiten informieren, sondern vor allem eindringlich bitten, jetzt noch einmal ganz gezielt Freunde und Bekannte anzusprechen und auf unsere Aktion hinweisen. Gerade jetzt dürfen wir nicht leiser werden, sondern müssen im Gegenteil noch einmal einen Zahn zulegen, um dem Druck aus London und Brüssel etwas entgegenzusetzen! Hier können Sie unsere Beschwerde-Aktion ganz einfach weiterverbreiten:
http://www.ews-schoenau.de/kampagne/teilen

Die letzten Tage haben noch einmal deutlicher denn je gezeigt, dass der Streit um Hinkley Point gerade erst richtig losgeht. Aus einem geheimen Dokument der österreichischen Botschaft in London geht hervor, dass die britische Regierung mit harten Bandagen um ihr neues Atomprojekt Hinkley Point kämpft. Mit massiven Drohungen setzt Großbritannien da Österreich unter Druck, weil deren Regierung gegen die Subventionen für das AKW vor den Europäischen Gerichtshof ziehen will. Und aus einem zweiten geleakten Papier wird deutlich, dass Hinkley Point nur ein Baustein der umfangreichen europäischen Atompläne ist: In ihrem neuen Energiekonzept lobt die EU-Kommission die Atomenergie als klimafreundliche Technologie und stellt weitere Förderungen in Aussicht. Mehr dazu, die veröffentlichten Dokumente finden Sie unter
http://www.ews-schoenau.de/kampagne/kampagnen-news
Dort finden Sie auch einen Bericht über die Reise nach Brüssel, die Ursula Sladek und ich unternommen haben, um dort u.a. mit Mitgliedern des Parlaments und des Energiekabinetts über die Pläne für Hinkley Point zu sprechen. Auf dieser Seite veröffentlichen wir seit Kurzem regelmäßig Neuigkeiten rund um die Kampagne.

Einige von Ihnen haben mittlerweile vielleicht bereits eine Antwort aus Brüssel auf ihren Beschwerdebrief erhalten. Die EU-Kommission reagiert offenbar auf einige der Beschwerden in standardisierten Briefen mit dem Hinweis, dass man die Subventionsbedingungen gegenüber dem ursprünglichen Antrag Großbritanniens bereits korrigiert habe und somit sicher alle Bedenken ausgeräumt seien. Das sehen wir anders! Im Moment prüfen wir die Schreiben juristisch und werden darauf reagieren. Wir halten Sie natürlich über den weiteren Fortgang auf dem Laufenden.

Übrigens: Unserer Aktion haben sich mittlerweile auch viele Organisationen und Initiativen als Kampagnenpartner angeschlossen, worüber wir uns riesig freuen. Wenn auch Sie Mitglied in einer Gruppe sind, die Partner werden möchte, dann kontaktieren Sie uns unterinfo@ews-schoenau.deil

Mit der Hoffnung auf Ihre Unterstützung und sonnigen Grüßen aus Schönau,

Ihr Sebastian Sladek

Freitag, 20.11.2015 | Multimedia-Vortrag

Freitag, 20.11.2015 | Multimedia-Vortrag

Die wahre Katastrophe ist das Vergessen

Multimedia-Vortrag

Herford, Haus der kirchlichen Dienste

Veranstaltungsraum, Hansastraße 60

Freitag , 20.11.2015 20:00 - 22:00 Uhr

In Zusammenarbeit mit attac Herford, BUND Kreisgruppe Herford, FEGH Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford eG, FlaFla Herford, Friedens- und Flüchtlingsbegleitgruppe Herford, IPPNW Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung - Regionalgruppe Herford, Ev. Kirchenkreis Herford

Atomkraftwerke, Erdgas-Fracking, Braunkohletagebau verursachen schwerste, lebensgefährliche Umweltschäden, mit denen die nachfolgenden Generationen über Jahrtausende belastet werden. Um diese Gefahren nicht noch weiter zu vergrößern, muss die Energiewende hin zu 100 % Erneuerbaren zügig fortgesetzt werden.

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.
Die dreifache Kernschmelze von Fukushima.
Das undichte Atommüll-Endlager der Asse.
Die verschwiegene Kernschmelze im DDR-Atomkraftwerk Lubmin.
Die strahlenden Altlasten des Uran-Bergbaus der WISMUT in Thüringen.
Die radioaktiven Überreste der Uranmunition aus dem Irak-Krieg.

Wir hören kaum noch etwas von diesen nuklearen Katastrophen.
Bedeutet dieses Schweigen der Medien, dass alles nur halb so schlimm war?

Erst kürzlich ist der Referent aus Weißrussland und aus der Ukraine zurückgekehrt und hat dort beobachten müssen, wie die Menschen in diesen immer noch verstrahlten Gebieten 30 Jahre nach dem Tschernobyl-Unfall mit der allgegenwärtigen Radioaktivität in ihrem Alltag leben müssen.

Oder welche fast vergessenen Folgen der DDR-Erdgasförderung bedrohen noch heute Mensch und Umwelt - vor allem, weil das umstrittene Erdgas-Fracking unter dem Namen "Bohrloch-Intensivierung" in der DDR in großem Stil eingesetzt wurde?

Jahrelang hat Alexander Tetsch in Sachsen-Anhalt untersucht, welche langfristigen Auswirkungen (wie z.B. Quecksilber-Kontaminationen) das Erdgas-Fracking für Mensch und Umwelt hat.

Und wie sieht es mit den Auswirkungen des Braunkohle-Tagebaus in der Lausitz aus? Sind Grundwasserabsenkungen, Verockerung und Versauerung von Gewässern, Millionen Tonnen Kohlendioxid und Feinstaub sowie kilogrammweise Schwermetalle und radioaktive Stoffe aus den Kraftwerken wirklich kein Thema mehr? Und sind die Verwüstung ganzer Landstriche, die Umsiedlung kompletter Dörfer und der damit verbundene Heimatverlust wirklich noch notwendig und zeitgemäß?

Seit einem Jahr erlebt Alexander Tetsch an seinem neuen Wohnort in der Lausitz als Betroffener aus nächster Nähe die Auswirkungen der Braunkohle-Förderung, denn auch sein Dorf und sein Haus sollen nach dem Willen von Wirtschaft und Politik für einen neuen Braunkohle-Tagebau abgerissen werden.

In seinem neuen Vortrag "Die wahre Katastrophe ist das Vergessen" nimmt Alexander Tetsch die Zuhörer mit an diese Orte der stillen und fast vergessenen Katastrophen. Er gibt tiefe Einblicke in die schmutzigen Hintergründe der Energieerzeugung aus Atom, Braunkohle und Erdgas, berichtet über die Motive für diese exemplarischen Fälle von rücksichtsloser Umweltzerstörung, erzählt von den häufig übersehenen Ewigkeitslasten dieser Formen der Energiegewinnung und fragt sich und die Zuhörer wiederholt: "Müssen wir wirklich alles tun, was wir tun könnten?"

Mitmachen...

Um die Energiewende auch in Herford und in ganz OWL umzusetzen, gründete das Herforder Anti-Atom-Bündnis eine Energiegenossenschaft.

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